Unsere Vision:

Ottensen als nachhaltiges, klimaneutrales und faires Viertel für alle.

Mobilität ist notwendig, gewünscht und wird noch zunehmen. Deswegen ist ein Ziel von uns, dass sich der Modalsplit (die Zusammensetzung des Verkehrs aus allen Verkehrsmitteln) zugunsten alternativer Transportformen verändert. Aber wie? Erfolgreiche Mobilitätskonzepte anderer Städte zeigen, dass der gewünschte Umstieg zu nachhaltigeren Transportformen dann stattfindet, wenn diese als billiger und schneller als die PKW-Nutzung wahrgenommen werden, das Autofahren also teurer (z. B. durch Parkgebühren) und langsamer (z. B. durch Tempo-Limits) wird.

Kurzfristige Ziele

  • Vermeidung des Durchgangsverkehrs von PKW und LKW durch Ottensen
  • Vermeidung des Parkplatzsuchverkehrs durch Bewohnerparken

Mittelfristiges Ziel

Erarbeitung eines neuen Mobilitätskonzepts für ein weitgehend autofreies Viertel bestehend aus zwei Hauptkomponenten:

  • Maßnahmen, die die Nutzung von nachhaltigen Transportformen wie
    • Radfahren
    • Zufußgehen
    • ÖPNV (inkl. der Elbfähren zum Pendeln)
    • Carsharing (ausschließlich stationsbasiert)
  • attraktiver, also billiger und schneller machen durch
    • gut ausgebaute Infrastruktur für Radfahrer und Fußgänger
    • Shared Space
    • Mobilitätspunkte
    • erhöhte Taktung und attraktivere Preisgestaltung des ÖPNVs
  • Maßnahmen, die die PKW-Nutzung unattraktiver machen, d. h.
    • teurer, z. B. durch Gebühren und
    • langsamer, z. B. durch Tempo-Limits, Rück- und Umbau überdimensionierter Fahrbahnen, Bau von Barrieren, Shared Space

Die durch reduzierte Straßenflächen und eingesparte Parkplätze freigewordenen Räume können schon mittelfristig als urbane Nachbarschafts- bzw. Treffpunkte neu genutzt werden.

Übergeordnetes Ziel

Kontinuierliche Gestaltung Ottensens im Einklang mit den Prinzipien einer nachhaltigen, klimagerechten Stadt mit den Komponenten:

  • Mobilität
  • urbane Struktur (kurze Wege, Durchmischung der Funktionen z. B. Wohnen, Arbeiten)
  • Energieversorgung (aus nachhaltigen Quellen) und Verbrauch (Einsparung)
  • lokale Wasserversorgung und effektivere Nutzung
  • Abfall (Vermeidung, Wiedernutzung, Recycling)
  • urbanes Grün (Dächer, Fassaden, Stadtbäume) für Biodiversität, Mikroklima, Luftqualität, Wohlbefinden
  • Livability: Wohnumfeld, Sozialstrukturen

Kurz: erhöhte Lebensqualität durch gemeinsames GESTALTEN in OTTENSEN!